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Warum wir wirklich hohe Bandbreiten liefern, wo andere nur versprechen?


Auf dem Markt für Kommunikationsdienste tummeln sich verschiedenste Anbieter, die mit mehr oder weniger schnellen Internetanschlüssen werben.

Gerade im ländlichen Bereich bleibt dabei die tatsächlich erreichbare Kapazität der Anschlüsse oft hinter den Versprechen zurück.
Grund sind die physikalischen Gesetze, die auf die Signalübertragung in den meist verwendeten Kupferkabeln einwirken.

Kurz gesagt – je länger und qualitativ schlechter der Übertragungsweg im Kupferkabel, desto langsamer das Internet!

Die erwähnten physikalischen Gesetze sind dabei für alle Anbieter gleich. Dazu ein Beispiel aus unserer Region:

Die Gemeinde Weißenbrunn v. Wald ist ein Gemeindeteil der Stadt Rödental. Die Telekomhausanschlüsse dort werden vom Telekomhauptverteiler im Ortskern Rödental versorgt. Dort sitzt die (A)DSL-Verteiltechnik der Telekom und eines weiteren Anbieters, die unter günstigsten Bedingungen eine Kapazität von bis zu 24Mbit zulässt. Vom Hauptverteiler führt ein (Kupfer-)Hauptkabel bis nach Weißenbrunn zu einem Kabelverzweiger. Das ist ein grauer Schaltkasten der Telekom, von dem aus die einzelnen Hausanschlüsse abzweigen. Die Leitungslänge dazwischen beträgt etwa 8km.
Erfahrungsgemäß ist bei herkömmlichen DSL-Anschlüssen bereits nach ca. 5,5km Leitungslänge kein verwertbares Signal mehr zu erwarten (siehe Bild 1).

Übertragungsgeschwindigkeit in Abhängigkeit der ReichweiteBild 1, Leitungsdämfpung

 

Was ist bei uns anders?

Bei der von uns eingesetzten VDSL-Technik führt ein direkt an den Internetbackbone angeschlossenes Glasfaserkabel bis zum Kabelverzweiger im Ortsteil. In einem zweiten Schaltkasten in unmittelbarer Nähe zum Telekomkasten sitzt unsere moderne VDSL-Verteiltechnik. Diese erlaubt die Signalübertragung mit bis zu 100Mbit. Zugelassen ist aber nach Vorgabe der Telekom der Betrieb auf ihren Leitungen nur mit max. 50Mbit. Hintergrund ist eine mögliche Beeinflussung von benachbarten Anschlüssen, die noch bei der Telekom geschaltet sind.
Da über Glasfaser praktisch verlustfreie Signalübertragungen auf sehr weite Entfernungen möglich sind, hat also nur noch das kurze Stück Telekomkabel, welches vom Kabelverzweiger zum jeweiligen Hausanschluss führt und das wir zur Realisierung des Anschlusses von der Telekom anmieten, Einfluss auf die erreichbare Kapazität.
Diese so genannte Teilnehmeranschlussleitung hat i.d.R. eine Länge unter 500m.
So werden an Hausanschlüssen in Weißenbrunn z.B. max. Leitungskapazitäten bis zu 81MBit/s (vgl. DSL80.000) erreicht.

Bild 2, klick zum Vergrößern